Prinzessin Dianas ehemaliger Starfriseur hat die „bösen“ Online-Trolle scharf kritisiert, die Kate Middleton wegen ihrer neuen blonden Haarverwandlung attackieren.
Nachdem die Prinzessin von Wales bereits im August mit einer etwas helleren Haarfarbe neugierig gemacht hatte, präsentierte sie am Donnerstag (4. September) offiziell ihre neue Frisur. Gemeinsam mit Prinz William besuchte sie das Naturhistorische Museum in London und zeigte ihre langen, blonden Locken, die von den britischen Medien als „regal blondette“ bezeichnet wurden.
Die Typveränderung markiert einen deutlichen Bruch mit Kates gewohnter brünetter Haarfarbe. Für viele Beobachter steht der Schritt symbolisch für einen Neuanfang nach ihrem schweren Kampf gegen den Krebs.
Doch statt Bewunderung hagelte es auch bittere Kommentare: Einige Social-Media-Nutzer unterstellten Kate, eine Perücke zu tragen. „Gib doch mal Geld für eine anständige Perücke aus. Das sieht aus wie Karnevalswarenhaus“, schrieb ein User. Ein anderer kritisierte angeblich zu viel Volumen durch Extensions, während ein weiterer spottete, die Prinzessin solle „ihre Perücke etwas nach unten ziehen“.
Inmitten der Welle an Häme meldete sich Sam McKnight, der langjährige Hairstylist von Prinzessin Diana, auf Instagram zu Wort. „Ich bin schockiert, entsetzt, bestürzt und angewidert über all die gemeinen Kommentare über die Prinzessin von Wales heute“, schrieb er. „Das Haar einer Frau ist etwas sehr Persönliches – es ist Rüstung, Selbstvertrauen, Schutz und noch so viel mehr.“
McKnight zeigte sich fassungslos über die „bösen, empathielosen Kommentare“, von denen viele offenbar von anderen Frauen stammten: „Sie greifen eine junge Frau an, die keine Wahl hat, weil sie durch ihre Ehe und ihre Rolle gezwungen ist, sich dem öffentlichen Leben mutig zu stellen.“ Er betonte außerdem, dass Kate „bestimmt lieber fernab der Öffentlichkeit wäre“, lobte sie jedoch zugleich für ihre unaufdringliche, selbstlose Repräsentation des Vereinigten Königreichs. „Krebs betrifft jeden anders, verändert aber immer das Leben. Also bitte – lasst sie in Ruhe. Schämt euch!“, schrieb er zum Abschluss.
Auch Fachleute sehen in Kates Typveränderung einen symbolischen Schritt: Die britische Psychologin Carolyn Mair erklärte, Haar sei ein zentrales Element der Identität. Kate habe sich vielleicht für Blond entschieden, um „heller und energiegeladener“ zu wirken. „Vielleicht will sie durch die neue Haarfarbe einen bewussten Neuanfang markieren und ihre Krankheit hinter sich lassen“, so Mair.
Die Prinzessin hatte im März 2024 bekanntgegeben, an einer nicht näher bezeichneten Krebserkrankung zu leiden, nachdem sie sich einer Bauchoperation unterzogen hatte. Im September des Vorjahres erklärte sie, ihre Chemotherapie abgeschlossen zu haben. Heute gilt sie als in Remission – das heißt, es ist kein Tumor mehr nachweisbar.
Nach der Sommerpause war der Besuch im Naturhistorischen Museum das erste gemeinsame öffentliche Auftreten von Kate und William seit fast zwei Monaten. In einem TikTok-Video ist zu sehen, wie Kate nach einem Kompliment zu ihrem Haar lächelt und verlegen antwortet: „Wie peinlich, Sie bringen mich ja noch zum Erröten.“
Auch ihr neues Zuhause signalisiert einen Aufbruch: William und Kate ziehen mit ihren drei Kindern – Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis – nach Windsor Great Park in das acht Schlafzimmer umfassende Forest Lodge-Anwesen, das als ihr „Für-immer-Zuhause“ bezeichnet wird.
Ob Kates Blondierung ein Mode-Statement, ein persönlicher Wunsch nach Veränderung oder ein bewusster Neubeginn ist – sicher ist: Ihre Entscheidung sorgt für Gesprächsstoff weit über die Grenzen des Königreichs hinaus.
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Setzt sie einen neuen Frisurentrend?
Oder war es schlicht Lust auf Veränderung?







