Erst kürzlich haben Mediziner vor einem neuen Subtyp des Coronavirus gewarnt: Die Variante mit dem Namen „Stratus“ breitet sich zunehmend weltweit aus. Inzwischen ist sie jedoch unter einem anderen, deutlich auffälligeren Namen bekannt – der „Frankenstein-Variante“. Was zunächst skurril klingt, hat tatsächlich einen ernsten Hintergrund.
Die ungewöhnliche Bezeichnung stammt aus britischen Medien und beschreibt eine Mutation, die durch die Kombination zweier unterschiedlicher COVID-19-Stämme entstanden ist. Diese sogenannte Rekombination tritt auf, wenn eine infizierte Person gleichzeitig mit zwei verschiedenen Virusvarianten angesteckt ist – in ihrem Körper vermischen sich dann die genetischen Informationen beider Stämme. So ist eine neue Variante entstanden, die in der Öffentlichkeit bald als „Frankenstein-Variante“ bezeichnet wurde – in Anlehnung an das zusammengesetzte Monster aus Literatur und Film.
Heiserkeit als auffälligstes Symptom
Trotz des dramatischen Namens gibt es keinen Grund zur Panik. Laut Experten schützen die bekannten COVID-19-Impfstoffe weiterhin zuverlässig vor schweren Verläufen – auch bei dieser Variante. Die typischen Symptome ähneln denen bisheriger Infektionen: grippeähnliche Beschwerden, Husten und gelegentlich Hautausschläge.
Doch ein Symptom sticht bei der „Frankenstein-Variante“ besonders hervor: auffällige Heiserkeit. Immer mehr Patientinnen und Patienten berichten davon, ihre Stimme tagelang zu verlieren oder nur noch heiser sprechen zu können. Für viele ist das das deutlichste Anzeichen der Infektion. Auch wenn dieser Effekt lästig und unangenehm sein kann, gilt er medizinisch als harmlos.
WHO beobachtet Entwicklung aufmerksam
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass „Stratus“ zur dominierenden Corona-Variante im Sommer werden könnte. Entsprechend wird sie die Ausbreitung und mögliche Veränderungen der Mutation in den kommenden Monaten genau im Auge behalten.







