Katze springt ihrer mama in die arme, nachdem sie 536 tage lang vermisst war

Haustiere

„Er hat dieses kleine Stück meines gebrochenen Herzens wieder an seinen Platz geschoben.“

Als Mindy Criner und ihr Ehemann Luke den Kater „Cat“ aus dem Peninsula Regional Animal Shelter in Virginia adoptierten, war er sehr schüchtern. Während alle anderen Kätzchen spielten, saß er meist abseits – aber Criner hatte das Gefühl, dass er einfach nur eine Familie brauchte, um Selbstvertrauen zu gewinnen.

„Man konnte in seinen Augen sehen, dass er einfach nur Liebe brauchte“, sagte Criner gegenüber The Dodo.

Es brauchte etwas Geduld, aber schon bald hatte sich Cat in seinem neuen Zuhause eingelebt und liebte jedes Familienmitglied von ganzem Herzen. Als die Criners ein Baby bekamen, schloss Cat es sofort ins Herz – es bestand nie ein Zweifel daran, dass das Paar die richtige Entscheidung getroffen hatte, diesem schüchternen kleinen Kater eine Chance zu geben.

Cat wurde immer selbstbewusster und streifte oft gerne durch den Garten, um ein wenig zu erkunden. Eines Tages wollte Criner ihn wieder hereinrufen – aber Cat war spurlos verschwunden.

In Panik wandte sich Criner sofort an die Betreiberin der Facebook-Seite Lost & Found Pets – Hampton Roads, VA, um Hilfe beim Verbreiten der Nachricht zu erhalten. Sie und ihr Mann taten alles, um Cat wiederzufinden: Sie stellten ein Katzenklo und Futter draußen auf, in der Hoffnung, dass vertraute Gerüche ihn zurückführen würden. Sie errichteten kleine Unterschlüpfe in der ganzen Nachbarschaft und baten Freunde, regelmäßig nachzusehen. Sie hängten unzählige Suchplakate auf. Nacht für Nacht liefen sie durch die Straßen und riefen seinen Namen – aber irgendwann begannen sie, die Hoffnung zu verlieren.

„Aus Wochen wurde ein Jahr, dann noch etwas mehr – und jeden Tag wurde der Riss in meinem gebrochenen Herzen ein wenig größer“, sagte Criner.

Dann, 536 Tage nachdem Cat verschwunden war, bekam Criner den Anruf, mit dem sie nie gerechnet hätte: Jemand hatte ihn gefunden.

„Ich dachte, das muss ein Irrtum sein“, erzählte sie. „Auf der Mailboxnachricht vom Tierschutz stand, ich solle mich beim Peninsula Regional Animal Shelter melden. Ich fuhr so schnell, wie es das Gesetz erlaubte, zum Tierheim und betrat schon mit Tränen in den Augen das Gebäude.“

Im Tierheim erfuhr sie, dass ein Mann Cat – den er für einen Streuner hielt – etwa ein Jahr lang gefüttert hatte. Nachdem Cat von einem Auto angefahren worden war und überlebt hatte, rief der Mann das Tierheim. Dort wurde Cat gescannt – und der Mikrochip offenbarte seine wahre Identität.

Criner nahm sofort Kontakt mit dem Mann auf und fuhr zu dessen Haus. Cat saß gerade auf der Veranda und knabberte an einem Snack, als sie ankam – und sobald sie sich sahen, war es, als wäre keine Zeit vergangen.

„Ich setzte mich auf die Treppe und ließ ihn auf mich zukommen, falls er Angst hatte – und er sprang sofort auf meinen Schoß und schnurrte“, sagte Criner. „Als ich zum Auto ging, in dem mein Mann Luke (mit seiner unverwechselbaren Stimme) mit dem Mann sprach, der Cat gefüttert hatte, schnurrte Cat lauter, als ich je gehört hatte, und gab mir diesen langen, intensiven Kopfstoß. Es war, als hätte er dieses kleine Stück meines gebrochenen Herzens wieder an seinen Platz geschoben.“

Als er seine Familie sah, wusste Cat sofort, dass er endlich nach Hause durfte – und er war überglücklich darüber.

Wieder zu Hause angekommen, fühlte sich Cat sofort wie früher, begrüßte seine pelzigen Geschwister und beanspruchte seine alten Lieblingsplätze zurück, als wäre er nie fort gewesen. Er und seine Familie verbringen nun jede freie Minute damit, zu kuscheln und sich wieder aneinander zu gewöhnen – und alle sind zutiefst dankbar, dass Cat endlich wieder dort ist, wo er hingehört.

„Ich hoffe, unsere Geschichte gibt anderen, die ihr Haustier vermissen, neue Hoffnung – und vielleicht prüfen diejenigen, die versehentlich ein entlaufenes Tier aufgenommen haben, ob es gechippt ist. So kann auch dieses Tier wieder mit seiner Familie vereint werden, und jemand anderes kann die überwältigende Freude erleben, die wir gerade empfinden“, sagte Criner.

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