Großbritanniens König Charles hielt während eines Staatsbanketts eine Rede, in der er seinen ältesten Sohn, Prinz William, sowie den anwesenden französischen Präsidenten Emmanuel Macron lobte – doch sein jüngster Sohn, Prinz Harry, wurde mit keinem Wort erwähnt.
Diese Auslassung erfolgte nur wenige Monate, nachdem Harry in einem Interview erklärt hatte, er „würde sich eine Versöhnung wünschen“ – ein Wunsch, der im Palast scheinbar auf taube Ohren gestoßen ist.
Wichtigste Punkte:
König Charles lobte öffentlich Prinz William, erwähnte Harry jedoch mit keinem Wort.
Dies folgt auf Harrys Interview vom Mai, in dem er eine Versöhnung mit seiner Familie anstrebte.
Palastinsider berichten, dass William gegen Harrys Rückkehr sei und die Haltung des Königs maßgeblich beeinflusse.
Der 76-jährige Monarch bezeichnete es als „passend“, dass William, der Prinz von Wales, nun auf Schloss Windsor wohne – Berichten zufolge ist er es auch, der seinen Vater zu dieser kühlen Haltung gegenüber Harry bewegt hat.
König Charles lobte William sowie auch den französischen Präsidenten:
„Das Schloss, in dem wir uns heute Abend versammeln, wurde von meinem Vorfahren – und Ihrem einstigen Landsmann – Wilhelm, Herzog der Normandie, im Jahr 1070 erbaut“, sagte der König vor rund 150 Gästen.
„Es ist bis heute das älteste und größte bewohnte Schloss der Welt“, fuhr er fort, während er von einem vorbereiteten Redetext ablas.
„Daher ist es vielleicht besonders passend, dass mein Sohn, der Prinz von Wales, der denselben Namen wie jener frühere Wilhelm trägt, Windsor mit seiner Familie zu seinem Zuhause gemacht hat – wie viele unserer Vorgänger.“
Charles sprach anschließend über die enge Freundschaft zwischen Frankreich und Großbritannien während der langen Geschichte der Festung – doch Harry blieb in seiner Aufzählung vollständig unerwähnt.
Charles lobt einen Sohn – und ignoriert den anderen
Die Rede folgt nur wenige Monate nach Harrys offenem Interview mit der BBC. Am 3. Mai berichtete das britische Medium, dass Harry sagte, er „würde sich sehr über eine Versöhnung freuen“ mit seiner Familie.
Er äußerte zudem: „Ich weiß nicht, wie lange mein Vater noch hat“, ein Hinweis auf die Krebsdiagnose von König Charles im Februar 2024.
Harry erklärte, sein Vater habe den Kontakt verweigert, nachdem er Bedenken zu seiner persönlichen Sicherheit geäußert habe. Trotz seiner versöhnlichen Worte machte Harry deutlich, dass er und seine Familie wohl nicht dauerhaft im Vereinigten Königreich leben würden.
Der Palast: William will Harry nicht zurück
Königshaus-Insider und Experten haben sich seitdem zu Charles’ Schweigen über seinen jüngsten Sohn geäußert. Viele glauben, dass der König sich durchaus eine Rückkehr Harrys wünschen würde.
„Natürlich würde er [Charles] gerne sehen, dass Harry als verlorener Sohn zurückkehrt, und wäre viel glücklicher, wenn William und Harry wieder Freunde wären. Aber er sieht ein, dass das einfach nicht passieren wird“, schrieb die Royal-Biografin Ingrid Seward in ihrem Buch My Mother and I.
Demnach soll William erheblichen Einfluss auf die Haltung seines Vaters gegenüber Harry ausüben. Nach Charles’ Krebsdiagnose im Februar 2024 kontaktierte das britische Medium The Mirror den Palast bezüglich Harrys kurzem 24-Stunden-Besuch im Land und erhielt folgende Aussage:
„Was zwischen William und dem König besprochen wurde, bleibt privat – aber es ist absolut und kategorisch klar, dass [William] Harry eine Rückkehr nicht erlauben würde.“
Internet unterstützt Charles – und hält Harry für „toxisch“
Auch in den sozialen Medien fand Charles’ Verhalten gegenüber Harry breite Zustimmung.
Ein Facebook-Beitrag des britischen Portals Entertainment Daily UK, das Charles’ Auslassung von Harry als „Brüskierung“ bezeichnete, wurde vielfach positiv kommentiert.
„Harry zu brüskieren wird Charles guttun“, schrieb ein Nutzer.
Ein anderer ergänzte: „Natürlich lobt er William – er ist ein aktives Mitglied der königlichen Familie und jammert nicht ständig wie Harry.“
Ein weiterer Kommentator sah darin eine Lebenslektion:
„König Charles hat recht. Wir müssen toxische Menschen aus unserem Leben entfernen – nicht, weil wir sie hassen, sondern weil wir uns selbst lieben.“ Und abschließend: „KC [King Charles] braucht Frieden für seine Genesung.“
Umfragefrage:
Glauben Sie, dass König Charles Harry absichtlich brüskiert hat?
Ja. Er hat zwei Söhne, und das weiß er ganz genau.
Nein. Harry war für die Feier nicht relevant.
Wahrscheinlich. Aber wahrscheinlich übertreiben die Medien und sozialen Netzwerke auch







