Ermittler findet Hund, der in der heißen Sonne an einen Zaun gebunden ist – und mit Leopardenflecken bedeckt ist

Haustiere

Ende Mai erhielt die Arizona Humane Society (AHS) einen Anruf über einen Hund, der an einer kurzen Leine an einen Zaun gebunden war. Die Hündin keuchte heftig, lag in direkter Sonneneinstrahlung und hatte kein Wasser. Die Außentemperatur betrug 37 Grad Celsius. Alarmiert stufte die AHS den Anruf als dringend ein und schickte sofort einen Ermittler los.

Was der Ermittler vorfand, war noch beunruhigender als erwartet.

Der Hund war an einen Maschendrahtzaun gebunden und versuchte, auf einem schmalen Streifen Erde zu stehen, um nicht den heißen Asphalt zu berühren. Der Ermittler konnte sehen, dass sie säugte – irgendwo in der Nähe mussten also Welpen sein. Zudem war ihr ganzer Körper mit auffällig bunten Leopardenflecken bemalt.

Die Hündin war äußerst freundlich.
„Selbst freundliche Hunde, die angebunden oder angekettet sind, verhalten sich in so einer verletzlichen Situation oft defensiv“, sagte Ruthie Jesus, Einsatzleiterin bei der AHS, gegenüber The Dodo. „Aber sie war nicht so.“

Der Ermittler gab ihr Wasser und legte ein Handtuch auf den Boden, der eine Temperatur von über 56 Grad Celsius hatte. Sofort trank die Hündin gierig und legte sich auf das Handtuch.

Die Polizei konnte den Besitzer des Hundes ausfindig machen, der angab, sie vor etwa einem Monat als Streunerin aufgenommen zu haben. Dann führte er den AHS-Ermittler zu den Welpen.

Im Haus befanden sich neun Welpen, kaum drei Wochen alt. Sie hätten in der Nähe ihrer Mutter sein und regelmäßig trinken müssen.
„An diesem Punkt entschied der Besitzer, dass er sich in Zukunft nicht angemessen um die Hunde kümmern könne“, sagte Jesus. „Er entschied sich, sie sofort abzugeben.“

Sobald sich die Hunde in der Obhut der AHS befanden, wurden die etwa fünfjährige Hündin und ihre Babys direkt ins Lazin Animal Foundation Trauma Hospital zur Untersuchung gebracht. Das tierärztliche Personal kühlte sie mit kalten Handtüchern. Sie muss etwas an Gewicht zulegen, um ihre Welpen weiter stillen zu können, aber sie wird sich erholen.

Jesus ist unendlich dankbar für den aufmerksamen Passanten, der die AHS über die Hündin informierte. Das Team nannte sie „Rainbow Brite“ und die Welpen heißen jetzt liebevoll die „Sprites“. Alle zehn Hunde befinden sich nun in einer liebevollen Pflegestelle, in der sie gemeinsam bleiben, bis die Welpen mindestens acht Wochen alt sind.

Und diese wilden Leopardenflecken? Jesus vermutet, dass der ehemalige Besitzer sie rein aus Eitelkeit aufgemalt hat. Die Hündin zeigt keine Anzeichen von Hautreizungen oder Entzündungen – die Farbe dient also nur der Optik und wird mit der Zeit verblassen, hoffentlich ebenso wie die Erinnerung an diesen gefährlichen Vorfall.

Wenn du Rainbow Brite oder einen ihrer Sprites adoptieren möchtest, sobald sie zur Vermittlung freigegeben sind, kannst du auf der Website der Arizona Humane Society einen Antrag ausfüllen.

Visited 1 times, 1 visit(s) today
Rate article